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GOTTFRIED HELNWEIN, EPIPHANY (ADORATION OF THE MAGI)
by Gwen F. Chanzit
Curator and professor, Art and Art History, University of Denver
at the occasion of the exhibition
Radar, Selections from the Collection of Vicki and Kent Logan
at the Denver Art Museum
15. October 2006
Gottfried Helnwein's Epiphany (Adoration of the Magi) is a strange
takeoff on a traditional New Testament theme in art. The work depicts
a Madonnalike mother displaying her baby to attentive Nazi officers,
Painted in hyperrealist grisaille with chiaroscuro effects, the work
resembles an old documentary photograph made huge. The eerie, sinister
overtones are unmistakable. Who is this mother? What do these officers
want with her and her child? What kind of official paper might the
officer on the left hold in his hand and what might be its result?
Helnwein, characteristically, presents us with an ambiguous, haunting
image and leaves us to wonder about its meaning. Helnwein's background
perhaps helps explain why his often difficult subjects have been
interpreted in various, often contradictory, ways by opposing sides
of the political debate about World War II. With its huge size, hyperrealist
style, and disturbing content, this unsettling work bestows a psychological
anxiety accompanied by a strong magnetic pull. Confronting it, we
tend to stare-entranced by both its beauty and its seductive, malevolent
overtones.
GOTTFIED
HELNWEIN - FOTOREALISMUS
Fachbereichsarbeit aus Bildnerische Erziehung
Vorgelegt bei Herrn Professor Siegfried Stadlhuber
Susi Wiesenegger, Bundesgymnasium Salzburg- Nonntal Schuljahr 2008
/ 2009
Herr Prof. Stadlhuber zeigte mir in einer auf unser
Gespräch folgenden Unterrichtstunde ein Bild
von Isabel de Frías, ich war begeistert und wusste, das war
mein Thema: Fotorealismus.
Heute, fast am Ende meiner Arbeit angelangt, kann ich diese Euphorie
für Fotorealismus jedoch
nicht mehr so ungeteilt nachvollziehen, da ich inzwischen einen Künstler
gefunden habe, der mich
viel mehr als die traditionellen Fotorealisten fasziniert: Gottfried
Helnwein.
Der Weg zu dieser Erkenntnis war allerdings ein langer: Am Beginn
meiner Sommerferien 2008
habe ich mich vor allem mit Fotorealismus beschäftigt. Mit seiner
Entstehungsgeschichte, mit den
Vertretern und den Arbeitsweisen etc. Ich fand das Thema durchaus
interessant, aber dennoch war
ich immer auf der Suche nach etwas Anderem, Außergewöhnlichem,
nach etwas Einzigartigen; etwas, das die Fotorealisten von allen anderen
Künstlern unterscheidet. Doch das Detail, das die
Fotorealisten vor allem von anderen Künstlern maßgeblich
unterscheidet, ist die Technik.
Ich persönlich hege eigentlich kein besonders großes Interesse
für Technik. Aus diesem Umstand
resultierte folglich eine stetig sinkende Begeisterung für mein
ausgewähltes Thema.
Ich war nun auf der Suche nach einem Künstler, dessen Bilder mich
buchstäblich umwerfen würden, an denen ich teilhaben könnte,
zu dessen Kunst ich eine Verbindung spüren würde und bei
dem nicht nur die Technik im Mittelpunkt steht. Diese Suche endete,
als ich einen der begabtesten
und aufregendsten Künstlern unserer heutigen Zeit entdeckte:
Gottfried Helnwein.
Ich kann mich ganz genau an diesen Moment erinnern. Ich saß am
Flussufer der Salzach, als ich
zum ersten Mal eine Biographie des Künstlers in der Hand hielt.
Ich begann sie zu lesen und es
dauerte keine zehn Sekunden, bis ich von seinem aufregenden Leben gefesselt
war. Am nächsten
Tag recherchierte ich genauer im Internet und sah mir zahlreiche Bilder
von Gottfried Helnwein an.
Sehr schnell war mir klar, das ist mein Künstler, nach ihm war
ich auf der Suche. Somit änderte
sich auch mein Thema, im Mittelpunkt meiner Arbeit stand nicht mehr
länger Fotorealismus sondern Gottfried Helnwein. Meine Begeisterung
für den Künstler
gipfelte zunächst bei einer Reise
nach Prag als ich die Möglichkeit hatte, Helnwein's Bilder im
Original zu sehen.
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